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Das ist innovativ: Modellerstellung ohne Modellierung? Auf die richtigen Fragen kommts an…

Basiskonzept dabei ist es, dem Prozesseigner durch gezielte Fragen zu einem konsistenten, interpretationsfreien, korrekten und ansprechenden BPMN 2 Modell zu führen. Die Theorie dahinter ist in der Konzeption „BPMN Methode & Stil“, entwickelt von Bruce Silver (2007-2014) und durch die ITpearls AG in Bern seit 2007 im deutschsprachigen Raum geschult wird. Die Methode umfasst im

BPMN 2.0 Interchange – und es funktioniert!

Anlässlich der Veranstaltungen “BPMnext” und dem OMG technical Meeting wird das erste Mal in einer Kette von Modcellierungswerkzeugen ein BPMN Diagramm transferiert und entwickelt. Es sind rund 13 Hersteller beteiligt. Eine wirklich interessante und beeindruckende Gelegenheit, die BPMN2 zu “erleben”… Bei dem OMG Technical Meeting und bpmNEXT Events haben sie die Möglichkeit, bei einer Live

BPMN 2.0 Modellierungswerkzeuge: Visio 2013 versus Process Modeler 6

Spätestens seit der neusten Visio Version kann man sich die Frage stellen, ob der Built-In Stencil für BPMN 2.0 der Professional Edition denn nun die Benützung des Process Modelers für Microsoft Visio obsolete wird. In unsern Kursen verwenden wir den Process Modeler 6 for Microsoft Visio der Firma itp-commerce. Nachfolgend also eine grobe Abhandlung über

bpmNEXT 2013 – ein Erfolg

Die bpmNEXT 2013 in Pacific Grove/CA südlich San Francisco ist Geschichte und verbucht einen klaren Erfolg. Bruce Silver, Nathaniel und Heather Palmer haben einen grossartigen Anlass organisiert. Die BPM Elite ist gekommen und hat mit rund 23 hochkarätigen Vorträgen ein spannendes Programm an einem inspirierenden Ort ermöglicht. Die technischen Aspekte der verschiedenen Lösungen und Konzepte

Das ist innovativ: Modellerstellung ohne Modellierung? Auf die richtigen Fragen kommts an…

Basiskonzept dabei ist es, dem Prozesseigner durch gezielte Fragen zu einem konsistenten, interpretationsfreien, korrekten und ansprechenden BPMN 2 Modell zu führen. Die Theorie dahinter ist in der Konzeption „BPMN Methode & Stil“, entwickelt von Bruce Silver (2007-2014) und durch die ITpearls AG in Bern seit 2007 im deutschsprachigen Raum geschult wird.

Die Methode umfasst im Wesentlichen 5 Schritte, welche aus einem leeren Blatt ein aussagekräftiges, konsistentes, interpretationsfreies und auch ansprechendes BPMN-Diagramm hervorbringt

Hier die 5 Schritte kurz aufgeführt:

Die Methodenschritte

Die 5 Methodenschritte

 

Der nachfolgende Fall kann als Beispiel durchgespielt werden:

Fallbeispiel

Fallbeispiel “Neuwagen Bestellprozess”

 

Man wird dann durch alle fünf Schritte geführt.
Das Resultat (generiertes Visio Diagramm) sieht ohne weiteres Zutun des Modellierers so aus:

Visio Output

 

Die Unterprozesse werden erstellt inklusive die gesamte Kollaboration mit den zusätzlichen Prozessteilnehmern. Ebenfalls werden die Endstatus gemäss „Methode & Stil“ konsistent abgebildet.

Beispiel der Wizard-Vorschaugrafik des Unterprozesses „Auto bei Fabrik bestellen“:

 

Wizard Grafik Vorschau

Vorschau Unterprozess

 

Die Modellierungslösung „Process Modeler 6“ beeindruckt durch die konsequente Umsetzung der Methode, mit dem Ziel, ein initial korrektes, interpretationsfreies, über alle Ebenen konsistentes und ansprechendes Diagramm ohne eigentliche Modellierung zu erzeugen.

Das konsequente einhalten der Methode und das Beantworten von Fragen ermöglichen es, zu einem grafischen Modell zu kommen.

Im Gegensatz zu andern Modellierungslösungen, welche zum Beispiel Excel Listen in BPMN Grafiken umsetzen können, besticht der Process Modeler durch die Methodenunterstützung und die beeindruckenden Generierungsmöglichkeiten von ansprechenden BPMN-Diagrammen (grafische Darstellung). Hier wurde ein guter Job gemacht! Das Feature hat noch zusätzliches Potential, welches sicher in der nächsten Version des Process Modeler ausgeschöpft wird.

Neben all dem Lob für die Unterstützung durch das Werkzeug, muss man allerdings noch festhalten, dass das Tool einem das Methodenwissen nicht vollständig abnimmt, sondern einem durch die Methode führt. Ohne Background zur Methode von Bruce Silver und der Notation BPMN kann die Anwendung des Wizard auch zu unerwarteten Resultaten führen.

Fazit:

Die neuste Version (SR 1 vom Mai 2014) des Werkzeuges „Process Modeler 6 for Microsoft Visio“ setzt wieder einmal neue Massstäbe in Sachen Benutzer- und Methoden Unterstützung, die zurzeit kein anderes Werkzeug anbietet. Allerdings ist die Benützung des Wizard dann sinnvoll, wenn der Modellierer über fundiertes BPMN Know-how und Methodenwissen verfügt.

Das Video zur Demo vom Mai 2014 an der BPMnext 2014 in Monterey/CA

bpmNEXT 2014: Wizard-Based Generation of “Good BPMN”, Silver, Fischli, Palumbo, BPMessentials

Exklusive Ausbildung im Deutschsprachigen Raum zu „BPMN Methode & Stil“ (Deutsch) finden Sie unter: http://www.itpearls.com/#bpm-schulungen

Den Process Modeler können Sie kostenfrei evaluieren unter: http://www.itp-commerce.com/evaluation-login/ (kurze Registrierung notwendig zum Erhalt eines Evaluations-Schlüssels).

Homepage der itp comemrce ag, Bern: http://www.itp-commerce.com

Hilfeseite mit dm vollständigen Beispiel: http://pmhelp.itp-commerce.com/de/user-interface/backstage/method-style-wizard/

 

BPMN 2.0 Interchange – und es funktioniert!

Anlässlich der Veranstaltungen “BPMnext” und dem OMG technical Meeting wird das erste Mal in einer Kette von Modcellierungswerkzeugen ein BPMN Diagramm transferiert und entwickelt. Es sind rund 13 Hersteller beteiligt.

Eine wirklich interessante und beeindruckende Gelegenheit, die BPMN2 zu “erleben”…

Bei dem OMG Technical Meeting und bpmNEXT Events haben sie die Möglichkeit, bei einer Live Demonstration den BPMN-Modellaustausch zu “erleben” Melden Sie sich auf jeden Fall an um bei dieser Demonstration dabei zu sein. Die Veranstaltung wird von der OMG BPMN Model Interchange Working Group (BPMN MIWG), mit einer Vielzahl von BPMN-basierten Tools und Plattformen, organisiert. Verpassen sie die Gelegenheit nicht, um einen reibungslosen und vollständigen Austausch von Prozessmodellen zwischen den führenden Software-Anbieter zu sehen.
Sehen Sie sich den Live-Stream über diesen Link an:

Die Teilnehmer der Demonstration sind:

  • Blueworks Live from IBM
  • Bonita BPM Studio Community Edition from Bonitasoft (Open Source)
  • Oracle BPM Suite from Oracle
  • Process Modeler for Microsoft Visio from itp commerce ltd.
  • ADONIS from BOC Group
  • camunda Modeler and camunda-bpmn.js from camunda (Open Source)
  • Signavio Process Editor from Signavio
  • W4 BPMN+ from W4 Software
  • Yaoqiang BPMN Editor from Yaoqiang
  • Activiti Designer from Alfresco (Open Source)
  • BPMN Visio Modeler and BPMN Web Modeler from Trisotech
  • With the participation of BPM.com
  • and the participation of KnowProcess.com

Auf einen Blick:

Live Stream

Google+  YouTube

bpmNEXT
Wann: 25.-27. März, 2014
Interchange Demo: 26. März, 2014 um 11:00Uhr (PT)
Wo: Asilomar Conference Grounds
800 Asilomar Ave, Pacific Grove, CA 93950, United States

 

OMG technical meeting
Wann: 24.-28. März, 2014
Interchange Demo: 26. März, 2014 um 14:00Uhr (ET)
Wo: Hyatt Regency Reston
Lake Thoreau room (2nd floor)
1800 Presidents Street, Reston, VA 20190

 

Vom 25. – 27. März kann man an der bpmNEXT erleben was als nächstes in der Welt von Business Process Management erscheinen wird. Seien Sie dabei wenn die neusten Entwicklungen im Bereich BPM vorgestellt werden und lernen Sie wie Sie Ihr Unternehmen in den Bereichen Standards, Interoperabilität und Nachhaltigkeit auf den neusten Stand bringen. Sehen Sie, wie Sie Ihre bestehende Systeme und Technologien erfolgreich nutzen können und erfahren sie mehr über zukünftige Entwicklungen. Weitere Informationen über das Programm und Gastsprecher finden sie auf der bpmNEXT-Webseite.

 

Das OMG technical meeting am 24.-28. März bringt IT-Architekten, Business-Analysten, Government-Experten sowie Anbieter und End-User zusammen. Jedes Meeting bietet eine grossartige Möglichkeit Experten kennenzulernen um sich zu vernetzen und so aus erster Hand zu erfahren wie die zukünftigen Standards aussehen werden. Sprechen sie direkt mit Standartspezialisten aus der Industrie und erfahren sie mehr über die Zukunftslandschaft der Unternehmenstechnologien Weitere Informationen über das Programm und Gastsprecher finden sie auf der OMG-Webseite.

BPMN 2.0 Modellierungswerkzeuge: Visio 2013 versus Process Modeler 6

Spätestens seit der neusten Visio Version kann man sich die Frage stellen, ob der Built-In Stencil für BPMN 2.0 der Professional Edition denn nun die Benützung des Process Modelers für Microsoft Visio obsolete wird.

In unsern Kursen verwenden wir den Process Modeler 6 for Microsoft Visio der Firma itp-commerce.

Nachfolgend also eine grobe Abhandlung über die Vor- und Nachteile der beiden Werkzeuge für die explizite Modellierung mit der BPMN 2.0.

Zweifelsohne, einmal installiert fühlt sich Visio 2013 so gewohnt anders an. Viele Dinge sind vertraut und doch scheint eine Art Innovation stattgefunden zu haben. Als versierter Visio Benutzer konnte ich das zuerst nicht zuordnen. Aber Dinge wie das dynamische Grid, die verbesserte Tastaturunterstützung und ganz allgemein die Geschwindigkeit der Zeichnungsoperationen (verschieben, platzieren etc.) werden in jedem Fall positiv wahrgenommen. Das Design wurde wie bei Microsoft üblich angepasst und „verbessert“ – OK ich muss zugeben, mir gefällt es . Es gibt nach einiger Zeit Arbeit dann doch schon diverse Unterschiede zur Vorgängerversion, welche sich aber in der Summe sehr positiv auf die Flüssigkeit der Arbeit mit dem Werkzeug auswirken. Insgesamt eine sehr gelungene neue Version der bewährten Visio Reihe.

Nur stellt sich nun die Frage, wie wirkt sich das auf die BPMN Modellierung aus? Gibt es für die BPMN 2.0 eine Verbesserung? Wo sind die Unterschiede zum Process Modeler for Microsoft Visio? Würde die Visio 2013 Professional Edition für meine Arbeit genügen?

Nachfolgende Tabellen fassen die wichtigsten Features zusammen:

V13-PM6_01

Features 1

V13-PM6_02

Features 2

V13-PM6_03

Features 3

 

Fazit:

Die BPMN Variante im Visio 2013 Professional Paket ist eine komfortable Zeichnungslösung mit ein wenig Unterstützung für den BPMN Modellierer. Für den BPMN 2.0 Experten dürften die meisten Funktionen zu kurz greifen – zu viele Kompromisse und Unterlassungen wurden gemacht. Insbesondere der Bedienerkomfort bei der Arbeit mit hierarchischen Modellen (Unterprozesse) ist sehr gewöhnungsbedürftig. Am meisten verunsichert allerdings zur Zeit noch die etwas saloppe Implementierung der BPMN sowie deren Validierung. Für Einsteiger mit wenig Anspruch auf Korrektheit oder gar Methode & Stil Unterstützung ist die Visio 2013 Lösung sicherlich eine Alternative. Allerdings dürfte es Microsoft bei BPMN-Modellierern schwer haben mit dieser Lösung, weil es Gratis-Software gibt, welche die Möglichkeiten des Microsoft BPMN Stencil übertreffen.

 

Die BPMN Variante des Process Modeler 6 ist eine logische und konsequente Fortsetzung der Strategie früherer Versionen.

  1. Was angeschrieben steht ist drin – 100% Prozent BPMN 2.0.
  2. Zielgruppe sind Profis aus der Gilde der Berater, Prozessverantwortliche, Projektleiter und IT-Architekten
  3. Wie in vergangenen Tagen steht das Label „Swiss Made“ beim Process Modeler 6 für Qualität

Der Process Modeler 6 hat noch ein klein wenig  Potential bei der Bedienerfreundlichkeit im Umgang mit Pools und Lanes. Ansonsten ist der Process Modeler 6 der reinen Visio 2013 BPMN Lösung aus der Professional Edition drückend überlegen bei einem nahezu gleichwertigen Preis.

Gemessen an der Lebensdauer einer Lizenz von durchschnittlich 3 Jahren resultiert ein Preisunterschied von 820.— und das inklusive Team Repository. Würde man nur die Modeling Solution mit der Visio 2013 Professional vergleichen ist der Preisunterschied noch gerade mal CHF 420.— über die drei Jahre, wohlgemerkt inklusive Support. Wenn man bei Microsoft noch mindestens einen  Update in dieser Zeitspanne von CHF 724.– einrechnet, resultiert sogar ein Preisvorteil von CHF 300.— für den PM6 mit massiv leistungsfähigerer BPM(N)-Modellierungsfunktionalität.

bpmNEXT 2013 – ein Erfolg

Die bpmNEXT 2013 in Pacific Grove/CA südlich San Francisco ist Geschichte und verbucht einen klaren Erfolg.

Bruce Silver, Nathaniel und Heather Palmer haben einen grossartigen Anlass organisiert.

Die BPM Elite ist gekommen und hat mit rund 23 hochkarätigen Vorträgen ein spannendes Programm an einem inspirierenden Ort ermöglicht.

Die technischen Aspekte der verschiedenen Lösungen und Konzepte standen im Vordergrund und es konnte in einer lockeren Atmosphäre viel gesprochen und Synergien hergestellt werden.

Die Breite der Themen war beeindruckend und für alle lehrreich.

Die Vorträge können auf der Website www.bpmnext.com demnächst als Videostream runtergeladen werden.

Für uns war es hoch interessant, wie das Auditorium das Thema „Automated BPMNModel Assessment“ aufgenommen hat, welches wir erstmals einem äusserst kompetenten Publikum vortragen durften.

Eines wurde klar, das Thema ist interessant und hat grosses Potential.

Ich werde dazu zu einem späteren Zeitpunkt mehr schreiben.

Stimme dazu: (Interview mit Bruce Silver) Hier klicken

Zum Jahreswechsel

Es war für mich persönlich ein bewegtes und intensives Jahr. In der BPMN Community geht das 2012 wohl nicht als Jahr mit spektakulären Neuerungen oder Ankündigungen in die Geschichte ein.

Wir allerdings konnten vieles erreichen, was wir uns vorgenommen hatten. Der wesentlichste Fortschritt bestand wohl darin, dass wir nun mit der zweiten und deutschen Ausgabe des Buches „BPMN Methode und Stil“ den Grundstein legen konnten, um dieses Konzept nicht nur im englischsprachigen Raum zum international anerkannten „de-facto Standard“ für die BPMN Prozessmodellierung machen zu können.

Methode und Stil ist nicht bloss ein weiteres BPMN Handbuch, sondern fasst eine ganze Konzeption zusammen und liefert verständliche Stilregeln für die Modellierung, welche in der Praxis über viele Jahre die besten Resultate erzielt haben. Die steigende Anzahl Leute, welche unsere Schulungen besucht haben und das Konzept in der Praxis anwenden konnten, zeigt uns immer wieder, wie nützlich dieser Approach sein kann.

Einzigartig diesem Ausbildungskonzept ist die „post class certification“ nach dem Kurs. Allenfalls bewerten wir den Stellenwert eines „BPMN Methode und Stil“ Zertifikates in unserem Kulturkreis anders als im anglikanischen Sprachraum – sicher ist aber, dass der Weg dahin das gewinnbringende Element ist. Während gut zwei Monaten das Gelernte nochmals in der Praxis anwenden und durch ausgewiesene BPMN Experten zur Reife zu bringen, ist ein Wert, der zur Zeit Seinesgleichen sucht.

Ist nun alle Kurse, welche mittlerweile in unterschiedlicher Qualität mit Zertifikat angeboten werden gleich zu bewerten? Nun, das muss sollte differenziert angeschaut werden. Durch den Erfolg des „BPMN Methode und Stil“ Konzeptes und der damit verbundenen Zertifizierung wollen nun natürlich Andere aufspringen und im Trittbrettverfahren versuchen, mit genügend großen Headlines und viel Farbe und Lärm Kapital daraus zu schlagen.

Meine Meinung dazu ist so einfach wie selbsredend: “genau hinzuschauen”. „BPMN Methode und Stil“ hat nicht umsonst die Worte Methode und Stil im Titel. Prüfen Sie, bevor Sie buchen, folgende einfache Zielsetzung:

Die Ausbildung garantiert Ihnen ein methodisches Vorgehen und Regeln, um selbstsprechende, interpretationsfreie, syntaktisch und semantisch korrekte sowie direkt ausführbare BPMN Modelle zu erstellen!

 

Und zum Schluss noch ein paar interessante Ankündigungen:

 

BPMN 2.0 Methode und Stil Schulungen kommen 2013 zu Ihnen in die Nähe!

 

  • Im Januar, März und Juni nach Bern
  • Im Februar und April 2013 nach Zürich
  • Im März 2013 in Stuttgart
  • Im Mai 2013 in Frankfurt
  • Im September 2013 in Berlin
  • Im November 2013 in Wien

Informationen und Anmeldung unter http://www.itpearls.com/bpmn-schulungen

 

Sichern Sie sich ein unvergessliches Erlebnis im Iglu in den Schweizer Alpen

 

Unvergesslcihe Momente für Sie und eien Begleitung im Iglu. Machen Sie an unserer Umfrage zu „BPMN Methode und Stil“ mit.

Link: http://www.itpearls.com/umfrage

 

In diesem Sinne wünsche ich allen ein erfolgreiches 2013 mit viel „guter BPMN“!

Stephan Fischli

 

 

Wissen und gewinnen… Auflösung

Hallo Leute,

zugegeben, die Aufgabenstellung war schon ein wenig ‘tricky’. Dennoch haben Leute geantwortet – finde ich Klasse.

Die beste Antwort hat Norbert Weissenberg gesendet – herzliche Gratulation zum gewonnenen Buch!

Also, hier mein Auflösungsversuch: Es handelt sich um ein beinahme korrektes BPMN Diagramm, je nach Schärfe der Validierung stellt man fest, dass Start- und End-Ereignisse im Verkaufsprozess weggelassen werden müssten (Syntax). Dies ist aber nicht der hauptsächliche Punkt. Viel spannender ist die Tatsache, dass mit oder ohne Start/End-Ereignsse im Verkaufsprozess zwei Prozessinstanzen losgetreten werden, weil die “schwebende” Aktivität “Auto aushändigen” parallel zum offensichtlichen Prozess-Start erstellt wird.

Nun könnte man auf den ersten Blick meinen, dass hier eine Kollaboration mit dem Verrechnungsprozess und dem Kunden stattfindet und die Reihenfolge der Schritte wie folgt stattfindet: 1. Autoverkauf melden, 2. Rechnung verfassen, 3. Kollaboration mit Kunde für die Zahlung, 4. Zahlung bestätigen und 5. Auto aushändigen.

Diese Sequentialisierung der Kollaborationen findet aber nicht zwingend statt, weil ein wichtiger Sequenzfluss fehlt, nämlich der zwischen “Autoverkauf melden” und “Auto aushändigen” – nur damit wird diese Kollaboration wie oben beschrieben ausgeführt.

Was geschieht denn aber in meinem Beispiel? Nun, da zwei PI’s gleichzeitig losgetreten werden, wird die erste Kollaboration bis zum Kunden durchlaufen. Aufgrund der nicht typisierten Task “Zahlung bestätigen” ist nicht es nicht zwingend erforderlich, dass die Nachricht mit der Bestätigung jemals gesendet wird. Anderseits wartet die zweite PI auf eine eingehende Nachricht, die vielleicht niemals kommt. Was genau geschehen wird ist also letztlich abhängig vom BPMS, welches diese Prozesse ausführt.

Also, es waren kleine Dinge, die einen solchen Prozess stark interpretationsbedürftig und abhängig von der Software-Infrastruktur machen, weil der Modellierer (also in diesem Fall ich) zu bequem war, die Situation korrekt und sauber zu Ende zu denken und zu modellieren…

Hier noch eine saubere und korrekte Lösung:Mögliche Lösung

Eine mögliche Lösung

Buch “BPMN Methode und Stil” in Deutsch

Gerade einmal ein Jahr nach der Idee, die zweite Ausgabe von Bruce Silver, BPMN Method and Style with BPMN Implementer’s Guide in deutscher Sprache zu veröffentlichen, kann ich das Werk nun präsentieren. Die Notwendigkeit einer deutschen Fassung haben wir in den vielen Methode & Stil-Schulungen zur BPMN 2.0 erkannt. Der Inhalt der Kurse wird von praktisch allen Teilnehmern als sehr anspruchsvoll und umfangreich empfunden. Nun können die Konzepte der Schulung problemlos in deutscher Sprache nachgelesen, Inhalte im Nachgang verinnerlicht und Details zu einem späteren Zeitpunkt nachgeschlagen werden. Das vorliegende Buch war dazu ganz einfach notwendig – aber es leistet noch mehr.

In den vielen Jahren, in denen ich mich nun mit der BPMN auseinandersetze – von der Idee der Notation bis hin zur Ausführbarkeit der BPMN 2.0 – konnte ich eine Erkenntnis gewinnen: Nichts entsteht und unterhält sich von selbst. Dies gilt auch für die BPMN. Sie ist ein typisches Konsenswerk, von vielen Interessen und verdeckten Zielen vorangetrieben und weiterentwickelt– und doch dient sie einer grundsätzlichen Idee: Eine gemeinsame Sprache für alle. Dieses Ziel haben wir zum Zeitpunkt des Erscheinungsdatums des Buches weitgehend erreicht. Nur, genügt dies und können wir uns damit zufrieden geben?

Meine Antwort war und ist ein klares „Nein!“ Wir sind auf dem richtigen Weg, aber noch lange nicht am Ziel.

Der BPMN-Alltag zeigt, dass wir noch viel zu tun haben und die Grundlagen aus dem “Methode und Stil” Ansatz wichtiger denn je sind.

Interessierte könenn sich das Buch noch bis zum 30.9.2012 zum Vorzugspreis von CHF 25.– (exkl. MwSt und Versand) hier sichern.

Viel Spass beim Lesen!

Stephan Fischli

Wissen und gewinnen…

Zieleinlauf mit der zweiten Ausgabe des Buches “BPMN Methode & Stil mit Handbuch für die Prozessautomatisierung, erste Ausgabe in Deutsch” von Bruce Silver, übersetzt und Nachwort von Stephan Fischli.

Das Buch wird in Kürze verfügbar sein. Guter Zeitpunkt, Sie zu testen und nach der Sommerpause Lust auf mehr BPMN zu wecken.

Die ersten drei richtigen Antworten, eingesendet bis zum 30.09.2012, gewinnen ein von mir signiertes Exemplar der deutschen Fassung des Buches „BPMN Methode & Stil mit Handbuch für die Prozessautomatisierung, zweite Ausgabe”.

Was Sie dafür tun müssen?

Senden Sie uns eine E-Mail an zert@bpmessentials.com mit dem Betreff „Wissen und gewinnen“ mit einer EXAKTEN Beschreibung, was der nachfolgende Prozess genau macht. Begründen Sie Ihre Annahme kurz.

Gemäss „Methode und Stil“ ist folgendes Diagramm korrekt. Was läuft wie und warum ab?

Viel Erfolg!

Ereignis-Unterprozesse in der BPMN 2.0 – Sinn oder Unsinn…?

Eines der neuen Elemente der BPMN 2.0 ist der ereignisgesteuerte Unterprozess. Nur wozu ist dieses Element dienlich und kann es wirklich sinnvoll eingesetzt werden? Wird dieses Element gar verkannt?

In der Tat kommt selbst in unseren BPMN Methode und Stil Kursen dieses Element oft ein wenig zu kurz. Der Umstand, dass der Ereignis-Unterprozess neben den Ereignissen als asynchrones Flussobjekt aufgefasst werden kann, birgt einige Möglichkeiten für mein aktuelles Lieblingsthema, die agilen Prozesse.

Also, kurz Rekapitulation über die Funktionsweise:

Ein Ereignis-unterprozess ist das einzige Element, welches “schwebend” in einer Orchestrierung vorkommen darf. Ein Ereignis-Unterprozess wird mit einer gepunkteten Linie markiert und darf keine ein- und ausgehenden Sequenzflüsse haben.

Der hier abgebildete Ereignis-Unterprozess ist zeitgesteuert. Das heisst, wenn eine bestimmte Zeitmarke erreicht wurde, startet dieser Unterprozess. Oder der Unterprozess startet über ein spezifisches Ereignis, wie nachfolgend abgebildet eine Nachricht, auf welches er hört:

Der Unterprozess selbst wird mit einem typisierten Ereignis gestartet und stellt somit eine Ausnahme dar, weil normale Unterprozesse nie typisierte Start-Ereignisse aufweisen dürfen.

 

Der Ereignis-Unterprozess wird wie oben abgebildet nun also den Unterprozess, in welchem er eingebettet ist, unterbrechen und wird darauf folgend abgearbeitet. Dieses Verhalten wird über das Attribut isInterrupting (=false) auf dem Start-Ereignis im Unterprozess gesteuert. Wird das Start-Ereignis des  Ereignis-Unterprozesses auf nicht-unterbrechend gesetzt, fährt der Vater-(Unter)prozess nach Eintreffen des Ereignisses ganz normal weiter.
Anmerkung: Handelt es sich bei dem Unterprozess, welcher den Ereignis-Unterprozess beinhaltet, um einen Multi-Instanz Unterprozess, wird nur die gerade betroffene Instanz unterbrochen.

Es können sich nun interessante Fragen stellen wie zum Beispiel:

Kann der Vater-Unterprozess (welcher den Ereignis-Unterprozess einbettet) beendet werden, solange ein nicht-unterbrechender Ereignis-Unterprozess noch läuft?

Antwort: Der Vater-Unterprozess erreicht das Ende (alle Tokens sind angekommen und die End-Ereignisse erreicht) und fällt in den Status “Completing”. Es wird dann solange gewartet, bis alle Ereignis-Unterprozesse beendet wurden. Tricky: Es können natürlich während dieser Wartezeit wieder Ereignisse für den Ereignis-Unterprozess eintreffen, was eine neue Instanz desselben anlegt.

Oder was geschieht, wenn unterbrechende Error oder Escalations-Ereignisse den Ereignis-Unterprozess auslösen?

Antwort: Der Vater-(Unter)Prozess fällt im Falle eines Fehler in den Status “Failing” und wartet, bis der Ereignis-Unterprozess abgearbeitet ist. Während dieser Zeit können keine weiteren Fehler-Ereignisse mehr aufgefangen werden. Im Falle einer unterbrechenden Eskalation fällt der Vater-(Unter)Prozess in den Status “Terminating” und wartet, bis der Ereignis-Unterprozess abgearbeitet wurde. Es können während dieser Zeit keine neuen Ereignisse (Escalationen) empfangen werden. Der Zugriff aus dem Ereignis-Unterprozess auf den Kontext (bsplw. auf Datenobjekte) des Vater-(Unter)Prozesses ist möglich.

Zur Frage, ob ein Fortsetzen eines Ereignis-Unterprozesses auch nach Beendingung des Vater-(Unter)Prozesses möglich wäre, finden wir in der Spezifikation einen obskuren Text (S.440, §3), der mich selbst nach längerem analysieren und Beiziehen von zusätzlichen Experten nicht wirklich schlauer gemacht hat. Im Falle eines unterbrechenden Ereignisses kann offenbar der Ereignis-Unterprozess sein Ereignis zum Ende erneut werfen. Dadurch wird der Vater-(unter)Prozess zwar terminiert, die Kontrolle an ein allenfalls angebrachtes Boundary-Ereignis abgegeben (reine Vermutung), aber der Ereignis-Unterprozess läuft dann “Kontext-frei” weiter.

Hier bin ich gespannt auf Ihr Feedback – kann mir das jemand tiefer Erklären oder hat jemand eine Vermutung dazu?

Das wirklich spannende an den Ereignis-Unterprozessen ist aber Ihre Agilität und vielseitige Verwendung. Es lässt mich seit einiger Zeit stark darüber nachdenken, ob mit diesem Konstrukt die Agilität und Ereignis-Orientierung erhöht werden kann. Ich werde in einem späteren Artikel darauf zurückkommen.

Nächste “BPMN 2.0 Methode und Stil” Trainings im neuen BPM Knowledge Center

BPMN 2.0 Methode und Stil entwickelt sich immer mehr zur  “good practices” Referenz. Wir könnten jetzt einfach sagen das war ja klar. Nun, die Wahrheit ist, dass viel Arbeit, “Herzblut” und Praxis Know-how in diesem Werk stecken und dieses nun schon eine über 6 jährige Entwicklung hinter sich hat. Tausende Studenten weltweit haben dazu beigetragen, dass sich dieses Konzept zu dem entwickelt hat, was es heute ist.

Ich möchte es deshalb nicht verpassen, Sie zu unserem nächsten Experten-Kurs BPMN 2.0 Methode und Still am 20. und 21.März 2012 oder am  24. und 25. April 2012 einladen.

Der Kurs wird in unserem neuen BPM Knowledge Center im Stade de Suisse ausgeführt.

Zu unserem Konzept gehört, dass wir die Gruppengrösse klein halten, um den Konw-how Transfer und die Interaktion und Kommunikation in der Gruppe zu optimieren.  Die Plätze sind deshalb beschränkt und es lohnt sich, wenn Sie sich direkt hier anmelden.

In den Kurskosten enthalten sind die Verpflegung und die Schulungsunterlagen mit

  • über 200 dokumentierte Folien,
  • das aktuelle Buch „BPMN Methode und Stil“ (Silver 2011, 2nd Edition),
  • das gedruckte Methode und Stil Poster
  • sowie das führende Prozessmodellierungs-Werkzeug mit der integrierten Methode und Stil Prüfung der Diagramme.

Was ist das BPM Knowlege Center?

Business Process Management ist eine unserer Kernkompetenzen, an der wir unsere Kunden seit Jahr und Tag teilhaben lassen. Anlass für uns, das Knowlegde Center für BPM bei uns im Stade de Suisse zu starten.

Just another Training Vendor?

Nein, denn in unserem Knowledge Center für BPM bieten wir nicht nur Standardkurse zur Prozessmodellierung an, sondern unser Ehrgeiz ist es, hochqualifiziertes  Expertenwissen „up front“ in kleinen Gruppen in Form von Trainings, Workshops und „Good Practices“ zu vermitteln. Von der bewährten Schulung für Einsteiger bis hin zu komplexen Problemlösungsworkshops werden Experten, Professionals und Anwender zusammengeführt.

Die Details finden Sie in unserem Programm.